2: Basler Fasnacht

Dear Swiss people,

lol wut.

Oder etwas differenzierter: Die Relevanz der heutigen Umfrage der Baslerzeitung haut mich regelrecht vom Hocker. Beim Austragen dieses Konflikts wird wohl Blut fliessen.

Screenshot Basler Zeitung 3.3.15, 10.33 Uhr.

Screenshot Basler Zeitung 3.3.15, 10.33 Uhr.

Zum Artikel: http://bazonline.ch/basel/die-basler-fasnacht/Geschminkte-Gesichter-statt-Larven/story/15648454?dossier_id=559

Spoiler: Momentan beantworten 66 % der 807 Teilnehmer die Umfrage mit „Ja“. Shocker.

2 Kommentare

  1. kommentarjungfrau · · Antwort

    Wer schonmal einem Guggenkonzert beigewohnt hat würde die Relevantttzz dieser Umfrage nicht anzweifeln. Meiner Meinung nach ist jede Gugge, die meiner Stadt fern bleibt – oder eben halt auch fern zu bleiben gezwungen wird – ein Geschenk des Himmels. Egal wie fremdenfeindlich und diskriminierend das gemeint ist. Wenn ich Politikerin wäre, wäre eine restritkvie Regulierung der Guggenmusik mein zweitwichtigstes Ziel – Gleich nach der Rettung des Cervelats.

    Gleichzeitig finde ich es auch gemein, das Abstimmungsresultat arrogant als „Shocker“ zu bezeichnen. Jetzt übt eine Gugge ein ganzes Jahr lang fleissig, und dann kann die ganze musikalische Schöpfung einfach nicht unter die Läute und Persohnen gebracht werden. Dass isst Wut!!! Wenn ich in einer Gugge wäre, wäre ich geschockt! Und würde „gad zleid“ noch lauter ins Horn blasen!

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    1. Alexandra · · Antwort

      Liebe Kommentarjungfrau,
      von den vielen! Schreibfehlern in Deinem Kommentar mal abgesehen; klar, das Niveau der Basler Fasnacht sollte weiter hoch gehalten werden. Auch kann es nicht sein, dass an solch einer Veranstaltung mit, wie ich finde, einer hohen kulturellen Relevanz nicht geladene Guggen spielen und so die Plätze für die geladenen Gruppen besetzen sowie das einheitliche Auftrittsbild des kulturellen Ereignisses einschränken. Jedoch ist nicht partout jede stadtfremde Gugge auszuschliessen.
      Du wollstest wohl darauf hinaus, dass Du Guggen im Allgemeinen ablehnst; die Umfrage handelt aber davon, ob stadtfremde Guggen überhaupt spielen dürfen. Und dass die Umfrage so deutlich gegen fremde Gruppen ausging, ist eindeutig ein Shocker. Denn so haben auch die stadtfremden Guggen das Jahr durch geübt (nur um Dein „Argument“ aufzunehmen) und wollen ihr Können unter beweis stellen. Noch wichter aber: Jede Gugge kann einen Beitrag zum kulturellen Gut der Basler Fasnacht leisten; dies sollte jedoch in einem festgelegten Rahmen gereglet sein. Denn ansonsten würde die Basler Fasnacht eindeutlig an Wert verlieren. In diesem Rahmen spielt es aber überhaupt keine Rolle, ob die Gugge nun von Ausserhalb oder Einheimisch ist. Wenn man es nicht weiss und sich die Guggen an die Vorgaben halten, könnte man wohl kaum unterscheiden, ob sie nun stadtfremd sind oder nicht.
      Die Sache mit der Gesichtsschminke scheint mir jedoch ein etwas fadenscheiniges Argument zu sein, wie auch im Artikel der BaZ erwähnt wird. Dass sie jedoch diese Umfrage gestartet hat, scheint mir die Gemüter nur noch mehr zu erhitzen und auch am eigentlichen Knackpunkt, nämlich wie die Basler Fasnacht auch für stadtfremde Guggen besucht werden kann ohne anzustossen, vorbeizugehen.
      Zum Schluss: Was hat das Ganze mit Cervelats zu tun? Wolltest du damit die Nichtigkeit dieser Diskussion herausstreichen?
      Sonnige Grüsse!

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