Über

Liebe Einheimische und Nicht-so-Einheimische, Willkommen in meinem bescheidenen digitalen Daheim! Ganz wie im Film Dear White People, der bei der Namensgebung dieses Blogs Pate gestanden hat – siehe Trailer oben – , soll hier eine Plattform für die Sicht eines Aussenseiters auf den Mainstream der Gesellschaft entstehen. Zwar nicht wie im Film die Sicht einer schwarzen Elite-Uni-Studentin auf die hauptsächlich weisse Alma Mater, sondern die Sicht einer privilegierten Immigrantin* auf die Schweizer Gesellschaft. Trotz meiner mittlerweile zehn Jahre in la belle Suisse und relativer kultureller Nähe zu meinem Heimatland kann für mich von Assimilierung keine Rede sein. Gut, mittlerweile bestelle ich im Restaurant mit „gärn“ statt „bitte“ und halte ÖV-Verspätungen von mehr als 30 Sekunden für eine untragbare Zumutung, aber vieles an der hiesigen Mentalität gibt mir dennoch Rätsel auf.  Und weil ich ja doch ein bisschen was gelernt habe und weiss, dass es oft nicht „goutiert“ wird, wenn sich Ausländer zu laut kritisch über den Status Quo äussern, mach ich das lieber still und leise im Internet. Viel Spass beim Lesen und eventuell sogar Kommentieren!

 *Ich danke meiner reizenden Philosphielehrerin an der Kanti für diese entzückende Bezeichnung meiner Person.

3 Kommentare

  1. Hoi „privilegierte Immigrantin“,

    Erstmal merci für Deine Beiträge. Ich bin auch Immigrantin, allerdings in Kanada mit Herkunftsland Schweiz, und das Problem, dass es die Einheimischen teilweise nicht besonders mögen, wenn man sich über den Status Quo wundert oder gar nervt, kenne ich gut.
    Ich kenne aber auch die andere Seite, wo man halt vielleicht, grade weil man woanders her kommt, neue Sichtweisen einbringen kann und vielleicht auch sollte.

    In dem Sinne – mach weiter so, und zeig uns auf wenn wir irgendwelchen Blödsinn machen. Wenn jemand mit dem nicht leben kann, ist das ihr Problem. Und wenn Du zu hören kriegst, wenn’s Dir hier nicht passt dann geh‘ doch – auf sowas antworte ich immer mit „gerade weil es mir hier passt, will ich Verbesserungsvorschläge aufbringen“.

    Liebe Grüsse,

    Aura

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    1. Vielen Dank, der Zuspruch bedeutet mir viel 🙂 Genau das ist mein Punkt; wenn ich gehen wollte, würd ich mir die Mühe nicht machen. Falls du auch über deine Erfahrungen in Kanada schreibst, würde ich’s gerne lesen! Ich hab einen Onkel in Toronto. Danke vielmal für die Nachricht!

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  2. „Heimat ist da, wo man sich aufregt.“ – hat irgendwer, irgendwo mal gesagt – dem schliess ich mich an – Willkommen Daheim!

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